Liebe Leserinnen und Leser,
angesichts des Rückzugs der USA wachsen Anforderung und Erwartung, dass Deutschland mehr Verantwortung übernimmt. Mit unseren starken Institutionen können wir in der europäischen Zusammenarbeit eine führende Rolle übernehmen. Das ZIF verstehen wir dabei als einen wichtigen Baustein, um den Multilateralismus als Pfeiler einer regelbasierten Ordnung zu stärken.
Verlässliche Partnerschaften, solide Netzwerke, innovative Lösungen und fundierte Informationen – in angespannten Zeiten ist all das wichtiger denn je. Daher stellen wir Ihnen in dieser Ausgabe unseres Newsletters unsere Arbeit an der Schnittstelle von Politik(beratung), Partnerschaften und future thinking vor. Unsere Kollegin Dr. Annika Hansen hat dies in einem anschaulichen Schaubild für Sie skizziert.
Einsatzwissen spielt in unserer Arbeit eine große Rolle. Dank unserer rund 170 Sekundierten in 39 Ländern und unseres breit gefächerten internationalen Netzwerkes sind wir in der Lage, schnell Wissen und Erfahrung zu mobilisieren, zu kontextualisieren und Entscheidungsträger:innen zur Verfügung zu stellen. Wenn Umbrüche und geopolitische Unwägbarkeiten das neue Normal sind, müssen wir alle noch intensiver zusammenarbeiten, uns noch fundierter informieren und zu neuen Ansätzen austauschen als bisher.
Aktuell ist unser Team Policy, Partnerships and Innovation – PPI – unter anderem an der Vorbereitung des wichtigen zweitägigen UN Peacekeeping Ministerial mitbeteiligt, zu dem das Bundesministerium für Verteidigung und das Auswärtige Amt im Mai über 700 internationale Teilnehmende in Berlin erwarten. Es geht um nichts weniger als die Zukunft des Peacekeeping. Dazu empfehlen wir Ihnen auch unsere neueste Studie UN-Friedenseinsätze. Fünf Trends und Fünf Chancen.
Mit besten Grüßen vom Ludwigkirchplatz
Astrid Irrgang und das ZIF-Team
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